Escrito por Tendenzias

Tanken ohne arm zu werden

Die Spritpreise sind in Deutschland praktisch ständig eines der beliebtesten Gesprächsthemen überhaupt, besonders nach Einführung der Ökosteuer durch die damalige rot-grüne Bundesregierung. Zwar wurde der Kraftstoff auch vorher bereits nicht zu knapp besteuert und es gab immer mal wieder zeitweilige Preiserhöhungen, die durchaus spektakulär ausfallen konnten (Stichwort: Ölschock). Die Ökosteuer hat jedoch ständig steigene Spritpreise praktisch per Gesetz zur Norm erklärt, und seitdem kennt der Preis für Benzin und Diesel, mit lediglich kleinen Abweichungen von Zeit zu Zeit, nur noch eine Richtung: steil nach oben!

Da Kraftstoff mittelweile so stark besteuert wird, spielt der Ölpreis, dessen Schwankungen früher ganz maßgeblich über Wohl und Wehe des Autofahrers entschieden hat, heute nur noch eine relativ untergeordnete Rolle. Wenn der Ölpreis steigt, steigt auch der Spritpreis, aber bei weitem nicht so deutlich. Wenn der Ölpreis zurückgeht, wird dieser Rückgang normalerweise erst mit Verzögerung und nach Meinung vieler Autofahrer auch nur zum kleinen Teil weitergegeben. Während sich der Ölpreis während der Finanzkrise mehr als halbiert hat, sind die Preise für Benzin und Diesel in der Tat vergleichsweise wenig gefallen.

Wer tanken möchte, ohne arm zu werden, kommt daher um ein kraftsparendes Fahrzeug nicht herum. Die Abwrackprämie hat in diesem Zusammenhang erheblich dazu beigetragen, dass besonders verschwenderische Altfahrzeuge von der Straße gewichen und durch modernere, sparsamere Autos ersetzt wurden. Dies spart wegen der Einhaltung der aktuellsten Schadstoffnormen nicht nur Steuern, sondern aufgrund des geringeren Verbrauchs auch kontinuierlich Geld beim Tanken.

Wer beim Tanken Geld sparen möchte, hat weitere Möglichkeiten: Wenn es möglich ist, sollte man Fahrgemeinschaften mit Freunden oder Kollegen bilden, denn ein mit mehreren Personen besetztes Auto verbraucht deutlich weniger als die der Personenzahl entsprechende Zahl von Fahrzeugen. Auch durch die konsequente Ausrichtung seines Fahrstils auf das Benzinsparen lassen sich Kosten sparen, denn wer rast, verbraucht einfach mehr als der, der gemäßigt fährt. Schließlich lässt sich auch noch so einiges durch die Wahl der Tankstelle und die geschickte Wahl der Tage, an denen man Tank, sparen.

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